Die Datenlage ist eindeutig: Frauen erleben deutlich häufiger als Männer, dass ihre Symptome nicht ernst genommen, ihre Abklärungen verzögert und ihre Diagnosen übersehen werden. Das gilt besonders im Bereich der hormonellen Gesundheit, wo spezifische und messbare Symptome – Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Gewichtsveränderungen, Haarausfall, unregelmässige Zyklen, Schlafstörungen – routinemässig auf „Stress”, „Angst” oder einfach das Frausein zurückgeführt werden.

Die Wissenslücke rund um die Perimenopause

Die Perimenopause kann bereits Mitte 30 beginnen und dauert im Durchschnitt 4–8 Jahre bis zur Menopause. In dieser Zeit schwanken die Östradiol- und Progesteronwerte stark und oft unvorhersehbar. Das FSH (follikelstimulierendes Hormon) beginnt anzusteigen. Das Verhältnis von Östrogen zu Progesteron verändert sich, was häufig zu Symptomen einer Östrogendominanz führt, selbst wenn die Gesamtwerte sinken.

Ein einzelner Hormon-Bluttest kann das Gesamtbild nicht erfassen – die Hormonwerte variieren über den Zyklus. Ein sorgfältig zeitlich abgestimmtes Panel, das Östradiol, Progesteron, FSH, LH, Testosteron (frei und gesamt) und SHBG misst, liefert jedoch einen unschätzbaren klinischen Ausgangswert – einen, den die meisten Schweizer Frauen noch nie erhalten haben.

Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung: ein Frauengesundheitsthema

Die Hashimoto-Thyreoiditis – die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion in der Schweiz – betrifft Frauen etwa 7-mal häufiger als Männer. Anti-TPO-Antikörper können bereits 5–10 Jahre erhöht sein, bevor der TSH-Wert ansteigt. Frauen mit ungeklärter Erschöpfung, Haarausfall, Gewichtszunahme oder Depression, denen aufgrund eines allein gemessenen TSH-Werts eine „normale” Schilddrüsenfunktion bescheinigt wurde, können eine frühe autoimmune Schilddrüsenerkrankung haben, die erst durch einen Anti-TPO-Test sichtbar würde.

PCOS und die metabolische Verbindung

Das polyzystische Ovarialsyndrom betrifft etwa 8–12 % der Schweizer Frauen im gebärfähigen Alter und zählt damit zu den häufigsten endokrinen Erkrankungen. Seine charakteristischen Merkmale – erhöhte Androgene, Insulinresistenz und unregelmässige Zyklen – sind direkt messbar. Freies Testosteron, DHEA-S, Nüchterninsulin, HOMA-IR und das LH/FSH-Verhältnis liefern zusammen eine umfassende PCOS-Abklärung, die weit über eine Ultraschalluntersuchung hinausgeht.

Häufig gestellte Fragen

Ist Aeonix dasselbe Unternehmen wie Aeon?

Nein. Aeonix und Aeon (aeon.life) sind zwei getrennte, voneinander unabhängige Unternehmen. Aeonix wird von der AllesHealth GmbH betrieben und bietet eine rein blutbasierte Präventionsuntersuchung im Jahresabonnement an, mit Ergebnissen innerhalb von 48 Stunden.

Ist dieses Panel speziell für die Perimenopause geeignet?

Ja. Da Östradiol und Progesteron während der Perimenopause erheblich schwanken, kann eine einzelne Blutentnahme das vollständige Bild nicht erfassen. Das Hormonpanel von Aeonix – Östradiol, Progesteron, FSH, LH, Testosteron (frei und gesamt) und SHBG – ist darauf ausgelegt, einen klinisch aussagekräftigen Ausgangswert zu schaffen. Das Jahresabonnement ermöglicht es Ihnen zudem, Jahr für Jahr zu verfolgen, wie sich diese Werte im Verlauf dieser Übergangsphase verändern.

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