Genf ist anders als jede andere Schweizer Stadt, in der Aeonix aktiv ist. Auf wenigen Quadratkilometern liegen der europäische Sitz der Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsorganisation, das IKRK, Dutzende ständige Vertretungen und Nichtregierungsorganisationen – sowie ein Private-Banking-Sektor, der einige der diskretesten Vermögen der Welt verwaltet. Die Menschen in diesen Institutionen sind ständig in Bewegung – zwischen Einsatzorten, zwischen Gesundheitssystemen, zwischen Sprachen. Diese Mobilität schafft einen ganz eigenen blinden Fleck, den eine routinemässige lokale Vorsorgeuntersuchung selten abdeckt.

Eine Bevölkerung, die auf Mobilität aufgebaut ist

Die meisten internationalen Beamten, NGO-Mitarbeitenden und Diplomaten wechseln alle paar Jahre ihren Einsatzort. Eine Karriere, die von Genf über Nairobi zurück nach Genf und weiter nach Bangkok führt, bringt selten eine durchgehende Krankengeschichte mit sich. Viele, die neu nach Genf kommen, haben noch keinen Hausarzt in der Schweiz aufgesucht – die Versicherung des Arbeitgebers deckt die Versorgung oft international ab, oder schlicht fehlte zwischen zwei Einsätzen die Zeit, sich bei einer Hausärztin oder einem Hausarzt anzumelden.

Die Folge ist eine Lücke im Ausgangswissen: kein aktueller, vergleichbarer Satz an Biomarkern, um zu wissen, ob sich Cholesterin, Eisenspeicher oder Vitamin-D-Spiegel seit dem letzten Einsatz verändert haben. Fachkräfte im Private Banking kennen eine mildere Variante desselben Problems – lange Arbeitstage und häufige internationale Reisen lassen wenig Raum für eine feste Beziehung zu einer Schweizer Ärztin oder einem Schweizer Arzt.

Das Risikoprofil diplomatischer, humanitärer und Private-Banking-Karrieren

Das sind keine gewöhnlichen Bürojobs. Einsätze im Feld, unregelmässige Arbeitszeiten, Verhandlungen unter hohem Druck und kundenorientierter Stress hinterlassen messbare Spuren im Blut – oft lange bevor sie sich als Diagnose zeigen:

Nichts davon ist spezifisch für Genf. Aber die Konzentration internationaler Organisationen und des Private-Banking-Sektors bedeutet, dass dieses Risikoprofil auf einen ungewöhnlich grossen Teil der ansässigen Bevölkerung zutrifft.

Diskretion als Anforderung, nicht als Wunsch

Ein erheblicher Teil der internationalen Bevölkerung Genfs übt öffentlichkeitswirksame oder sensible Funktionen aus – Diplomatinnen und Diplomaten, leitende Bankangestellte, Sprecherinnen und Sprecher –, für die im Wartezimmer einer Klinik gesehen zu werden oder ein Gesundheitsthema über die Versicherung des Arbeitgebers offenzulegen ein echtes Anliegen ist, kein geringfügiges Unbehagen.

Aeonix ist ein Direktzugangs-Screening: Für den Start ist keine Überweisung durch eine Hausärztin oder einen Hausarzt nötig, und die Ergebnisse werden über ein sicheres digitales Dashboard bereitgestellt – nicht per Telefonanruf oder persönlichem Termin. Die Blutentnahme selbst dauert in einem Partnerlabor nur wenige Minuten; alles Weitere erfolgt nach dem eigenen Zeitplan.

Was die Untersuchung umfasst

Aeonix arbeitet mit dem etablierten Partnerlabornetz der Schweiz (Viollier, Unilabs und Synlab) und lässt jedes Ergebnis von einer Ärztin oder einem Arzt prüfen, bevor es ins Dashboard gelangt – üblicherweise innerhalb von 48 Stunden. Es gibt kein MRT, keine Strahlung und keine Platzangst: Dies ist bewusst ein reiner Bluttest, aufgebaut um die oben genannten Marker sowie das breitere, zu Alter und Plan passende Panel.

Da es sich um ein Jahresabonnement handelt, stehen die Ergebnisse jedes Jahres neben denen des Vorjahres – eine Abweichung bei einem einzelnen Marker, ein sinkendes Ferritin, ein steigender HbA1c-Wert, wird so als Trend sichtbar und nicht nur als einzelner Messwert.

Uns ist kein Genfer Anbieter bekannt, der ein Screening-Angebot gezielt auf diese Kombination aus Mobilität, Diskretionsbedarf und berufsbedingtem Risiko ausrichtet – das ist jedoch eine Beobachtung, kein Anspruch, den Markt umfassend untersucht zu haben. Es entspricht einem Muster, das wir in Zürich, Zug und Basel bei vergleichbaren Berufsgruppen beobachtet haben.

Pläne und Preise

PlanAltersgruppeMarkerBereichePreis
Prime Health25–45100+10–11CHF 595/Jahr
Vital Edge35–55125+12–13CHF 795/Jahr
Longevity Plus55–65135+13–14CHF 995/Jahr
Elite65+150+14–15CHF 1'295/Jahr

Alle Pläne beinhalten: renommiertes Schweizer Labor · ärztlich geprüfte Ergebnisse · sicheres Dashboard · jährliche Verlaufskontrolle · Support auf DE/EN/FR/IT.

Häufig gestellte Fragen

Ist Aeonix dasselbe Unternehmen wie Aeon? Nein. Aeonix und Aeon (aeon.life) sind zwei separate, voneinander unabhängige Unternehmen. Aeonix wird von der AllesHealth GmbH betrieben und bietet reine Blut-Vorsorgeuntersuchungen im Jahresabonnement mit Ergebnissen innerhalb von 48 Stunden.

Ich habe keinen festen Hausarzt in der Schweiz. Kann ich trotzdem eine Untersuchung buchen? Ja. Aeonix ist ein Direktzugangs-Service, es ist keine Überweisung durch eine Hausärztin oder einen Hausarzt erforderlich. Das ist einer der Hauptgründe, warum internationale Einwohnerinnen und Einwohner, die sich noch nicht bei einer Schweizer Hausarztpraxis angemeldet haben – häufig der Fall in den ersten Jahren eines Genfer Einsatzes –, sich für Aeonix entscheiden.

Übernimmt meine Versicherung die Kosten? Die obligatorische Grundversicherung (KVG) übernimmt keine Vorsorge-Blutuntersuchungen für gesunde Erwachsene, und Aeonix rechnet nicht direkt mit Versicherungen ab. Manche Zusatzversicherungen (VVG) enthalten ein Präventionsbudget, das dafür genutzt werden kann – wir empfehlen, dies direkt bei Ihrer Versicherung abzuklären.

Brauche ich eine ärztliche Überweisung, um eine Untersuchung zu buchen? Nein. Aeonix ist ein Direktzugangs-Service: Sie können buchen, die Blutentnahme in einem Partnerlabor durchführen lassen und erhalten ärztlich geprüfte Ergebnisse ohne Überweisung.

Wie lange dauert es, bis ich meine Ergebnisse erhalte? Die Ergebnisse werden von einer Ärztin oder einem Arzt geprüft und innerhalb von 48 Stunden nach der Blutentnahme über Ihr sicheres digitales Dashboard bereitgestellt.