Das Wort «Tumormarker» trägt enorme emotionale Last. Richtig eingesetzt sind diese Tests leistungsstarke klinische Instrumente. Ohne Kontext können sie sowohl falsche Beruhigung als auch unnötige Alarm auslösen. Unser Ziel ist Klarheit.
Was Tumormarker wirklich sind
Tumormarker sind Substanzen – meist Proteine –, die von Krebszellen oder vom Körper als Reaktion auf Krebs produziert werden. Sie zirkulieren im Blut und können gemessen werden. Wichtig: Kein einziger Tumormarker ist diagnostisch für Krebs allein. PSA kann durch eine gutartige Prostatahypertrophie erhöht sein. CA-125 steigt bei Endometriose, Eierstockzysten und entzündlichen Erkrankungen. CEA steigt bei Rauchern und bei Darmerkrankungen.
Der Wert beim Vorsorge-Screening
Tumormarker werden bei Aeonix als adjunktive Daten verwendet – nicht als eigenständige Diagnosen. Ihr Wert liegt im Längsverlauf: Ein stabiler PSA-Wert über drei Jahre vermittelt eine andere klinische Information als ein PSA, das sich von Jahr zu Jahr verdoppelt. Unser Onkologie-Panel im Longevity Plus und Elite umfasst PSA (Männer), CEA und AFP.